Offerten einholen
Für eine Offerte sollte man mindestens zwei, höchstens aber drei Installateure anfragen. So ist ein einigermassen realistischer Vergleich möglich. Neben der eigentlichen Heizungssanierung sollte auch der bauliche Zusatzaufwand sauber abgeklärt und offeriert werden. Dazu gehören beispielsweise Türverbreiterungen, neue Schächte oder Durchbrüche, der Grabenbau für Leitungen oder Gipser- und Malerarbeiten.
Wenn alle Punkte abgeklärt sind und der Auftrag erteilt wurde, kann es vorwärts gehen. Die Lieferkettenprobleme, welche Sanierungen während den Corona-Jahren empfindlich verzögerten, sind glücklicherweise behoben. Heute können fast alle Wärmepumpen und anderen Komponenten wieder ab Lager geliefert werden. Die Installationsphase sei bei einer Heizungssanierung relativ kurz, meint Marcel Truninger: «Die Vorbereitungs- und Planungsphase benötigt erfahrungsgemäss am meisten Zeit. Doch ab dem Moment der Bestellung kann man loslegen und hat danach für 15 bis 20 Jahre eine gute Lösung»