Luft
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe saugt die Aussenluft an, entzieht ihr einen Teil der Wärme und bläst die leicht kühlere Luft wieder aus. Dieses Prinzip funktioniert rund ums Jahr.
Mit unseren Wärmepumpen treffen Sie eine gute Wahl. Denn in unseren Geräten stecken jahrzehntelange Erfahrung, neuste Erkenntnisse aus der Forschung und die sprichwörtliche ELCO Qualität. Besonderen Wert legen wir auf zuverlässige, robuste Komponenten, eine hohe Effizienz und sehr geringe Schallemissionen.
Unsere Spezialisten verkaufen Ihnen nicht einfach ein Produkt, sondern beraten Sie auch bei der Planung Ihres Sanierungsprojekts und der Zusammenarbeit mit Installateuren und weiteren Handwerkern.
Sie möchten kostenlose Umweltwärme nutzen - ELCO hat die passenden Wärmepumpen dafür. Je nach Situation, Gebäude, technischen Möglichkeiten und Budget eignet sich ein anderes Gerät für Sie.
Je nach gewählten Energieträger ist eine andere ELCO Wärmepumpe die Richtige für Sie.
Welchen Energieträger Sie nutzen können, hängt vom Standort und Zustand Ihres Gebäudes, den gesetzlichen Bestimmungen und von Ihrem Budget ab.
Zu Bedürfnisse und Abklärungen
Wenn Sie Luft, Erdreich oder Grundwasser nutzen, kann die Wärmepumpe im Gebäude aufgestellt werden – keine Geräuschemissionen nach aussen.
Bei Luft als Energieträger kann die Wärmepumpe bei oder vor dem Gebäude platziert werden. Ein Lärmschutznachweis dokumentiert vor der Installation die Einhaltung aller Schallschutzregeln.
ELCO Kundinnen und Kunden berichten, warum sie sich für eine ELCO Wärmepumpe entschieden haben – von sinkenden Energiekosten über nachhaltige Lösungen bis hin zu vertrauensvollen Empfehlungen. Ob Effizienzsteigerung, Unabhängigkeit von fossilen Energien oder eine zukunftssichere Investition: Die persönlichen Einblicke zeigen, wie vielfältig die Gründe für den Umstieg sind – und wie überzeugend die Ergebnisse im Alltag sind.
Wärmepumpen dürfen nur installiert werden, wenn zuvor ein Lärmschutznachweis erbracht wird und die erwarteten Schallwerte innerhalb der zulässigen Grenzen liegen. Aus juristischer Sicht gibt es deshalb - zumindest theoretisch - keine zu lauten Wärmepumpen. Hersteller wie ELCO betreiben zudem sehr grossen Aufwand für möglichst leise Maschinen, etwa durch die Konstruktion und Dämmung der Gehäuseteile oder das Design des Ventilators. Durch die grössere Masse gibt es weniger störende Schwingungen. Moderne Wärmepumpen sind deshalb rund doppelt so gross wie die Geräte der frühen 2000er Jahre, welche tatsächlich von Schallproblemen geplagt wurden. Die genauen Schallwerte der ELCO Wärmepumpen können Sie jederzeit auf unseren Datenblättern einsehen und mit Alltagssituationen vergleichen.
Prüfen Sie zunächst alle Aufstellorte - unter Umständen käme auch ein Flachdach in Frage. Falls das Schallproblem nicht allein mit der Platzierung der Wärmepumpe gelöst werden kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für innen aufgestellte Wärmepumpen kommen zum Beispiel Kulissen-Schalldämpfer oder Massnahmen beim Ansaug- respektive Ausblasgitter in Frage. Die Geräusche von aussen aufgestellten Maschinen können allenfalls mittels Schallschutzhauben, Holz- oder Steinpalisaden, Steinkörben oder einer gezielten Begrünung gedämpft werden.
Ja, dafür arbeiten die Wärmepumpen von Herstellern wie ELCO mit einer sogenannten Nachtabsenkung. Der Heizbetrieb und damit die Heizleistung wird während der Nachtstunden reduziert, was den Geräuschpegel noch weiter senkt. In besonders kalten Nächten muss die Leistung erhöht werden, was aber niemanden stört – in diesem Fall sind nämlich die Fenster der Nachbarn geschlossen.
Ja, das ist in vielen Fällen möglich. Vorlauftemperaturen von 60 Grad Celsius sind mit modernen Wärmepumpen leicht zu erreichen. Zuweilen können auch die alten Hochtemperatur-Radiatoren gegen moderne Niedrigtemperatur-Radiatoren ausgetauscht werden, oder die Radiator-Fläche wird verkleinert. Je nach Objekt bietet sich auch eine Umrüstung einzelner Flächen (z. B. Eingang, Küche, Wohnzimmer) auf eine Fussbodenheizung an. Eine Wärmepumpe kann problemlos zwei verschiedene Heizkreise mit Wärme beliefern, d. h. einen mit Radiatoren und einen zweiten mit einer Fussbodenheizung.
Nein, denn die Elektrizität ist lediglich die Hilfsenergie, mit der Wärme aus der Umweltluft, dem Boden oder Grundwasser gewonnen wird. Die Wärmepumpe nutzt diese Hilfsenergie aber sehr effizient. Mit einer Kilowattstunde Strom können drei bis viereinhalb Kilowatt Wärme gewonnen werden. Zum Vergleich: Eine klassische (und ab 2030 verbotene) Elektroheizung arbeitet nach dem 1:1-Prinzip, d. h. pro Kilowattstunde Strom erhalten Sie nur ein Kilowatt Wärme. Moderne Wärmepumpen benötigen zudem weniger Strom als frühere Geräte, weil sie mit der sogenannten Modulierung arbeiten: Die Leistung der Maschine wird laufend dem effektiven Wärmebedarf angepasst. Die Wärmepumpe läuft also nicht grundsätzlich mit voller Drehzahl, sondern stets nur im Bereich, der gerade notwendig ist.
Vermutlich ist eine einzige Wärmepumpe nicht ausreichend. Sie können aber zwei oder mehr Geräte zu einer sogenannten Kaskade zusammenschalten. Die beiden Wärmepumpen wechseln sich bei der Arbeit ab, um eine gleichmässige Auslastung zu erzielen. Falls der Wärmebedarf die Leistung einer einzelnen Maschine übersteigt, springt die zweite ein. So kann ein sehr grosser Leistungsbereich abgedeckt werden. Gerade im Teillastbereich (d. h. keine volle Leistung der Anlage) ist das vorteilhaft.
Der Elektroheizeinsatz ist gewissermassen ein Tauchsieder für den Notfall. Falls die Aussentemperatur über mehrere Tage deutlich unter dem Durchschnittswert liegt (in der Regel minus sieben Grad Celsius), kann der Heizeinsatz nachhelfen. Wichtig zu wissen sind zwei Dinge. Erstens ist der Elektroheizeinsatz nicht ständig in Betrieb, sondern normalerweise nur an sehr wenigen Tagen im Jahr. Und zweitens sind Winter mit dauerhaft sehr tiefen Temperaturen inzwischen selten geworden.
Die Wärmepumpe an sich kostet nicht wesentlich mehr als eine innen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie müssen jedoch mit Zusatzkosten für die Erdsondenbohrung rechnen. Je nach Geologie und Zugänglichkeit Ihres Grundstücks kann dies teuer oder gar sehr teuer werden. Wird direkt vor dem Haus gebohrt, ist dies günstiger, als wenn das Bohrgerät via Kran in Ihren Hinterhof gehievt werden muss. Auch die (Neu-)Gestaltung des Gartens nach erfolgter Bohrung kann zu Mehrkosten führen. Dafür können Sie damit rechnen, das Bohrloch mindestens doppelt so lange zu nutzen, wie das Gerät. Wenn die Wärmepumpe nach 15-20 Jahren ersetzt werden muss, reicht also ein Gerätetausch. Allenfalls muss auch die Sonde selbst ausgetauscht werden. Doch den grössten und teuersten Brocken, die Bohrung, haben Sie bereits bezahlt.
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