Umgebungswärme
Die kostenlose Umgebungswärme kann mit Hilfe einer Wärmepumpe aus der Aussenluft, aus dem Grundwasser oder aus dem Erdreich bezogen werden. Um drei Einheiten dieser Wärme zu erhalten, benötigen Sie ungefähr eine Einheit Elektrizität.
In Ihrem Heizkeller steht eine Ablösung an – zum Beispiel, weil Ihre bestehende Heizung langsam zu alt wird, weil sich die Defekte häufen oder weil Sie auf einen anderen Energieträger umsteigen wollen. Damit dieser Umstieg gelingt, müssen Sie einiges an Zeit, Aufwand und Finanzmitteln einplanen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen, denn eine zuverlässige Heizung garantiert Ihnen Komfort und Sicherheit für Jahre oder gar Jahrzehnte. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über den ganzen Prozess für den Heizungsersatz: Er beginnt nicht bei den Produkten, sondern bei Ihnen und Ihren persönlichen Bedürfnissen. Auch die Wirtschaftlichkeit des Projekts und die Wahl des richtigen Energieträgers sind zentral.
Für eine erfolgreiche Sanierung benötigen Sie eine gründliche Vorbereitung und genügend Zeit. Mit diesen fünf Schritten behalten Sie das grosse Ganze im Blick und gelangen entspannt ans Ziel.
Keine zwei Gebäude sind genau gleich. Deshalb sollten Sie als erstes den energetischen Zustand Ihrer Liegenschaft erheben. Mit einer Bestandesaufnahme wird klar, ob neben der Heizung auch die Gebäudehülle (Dach, Fenster und Fassaden) ertüchtigt werden sollte. Ausserdem erfahren Sie, wie viel Leistung die neue Heizung tatsächlich liefern muss (Dimensionierung). Für eine punktuelle Bestandesaufnahme eignet sich eine Energieberatung. Zwei bis drei konkrete Optionen liefert die Impulsberatung «erneuerbar heizen». Und ein umfassendes Bild erhalten Sie mit dem Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK oder GEAK plus).
Wie viel Zeit, Geduld und Aufwand Sie in die Sanierung investieren mögen, ist eine sehr individuelle Frage. Die Antwort hängt unter anderem von der Art und Dauer der Nutzung, vom gewählten Energieträger und von Ihren persönlichen Werten ab.
Zu Bedürfnisse & technische Abklärungen
Wie viele Mittel stehen aus den Rücklagen respektive dem Erneuerungsfonds zur Verfügung? Welche zusätzlichen Möglichkeiten wie Aufstockung der bestehenden Hypothek, Sanierungs- oder Energiehypothek oder Baukredit können Sie nutzen? Eine wichtige Finanzierungsquelle sind die Förderbeiträge, die von Kanton, Gemeinde und/oder Energieversorger für die Heizungssanierung gesprochen werden.
Aufgrund der energetischen Bestandesaufnahme, der Abklärung Ihrer Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten können Sie das geeignete Heizsystem schon gut eingrenzen. Jetzt geht es darum, den passenden Installationsbetrieb zu finden.
Im ältesten aller sozialen Netzwerke – durch Nachbarn, Arbeitskolleginnen und Bekannte. Fragen Sie auch bei einem Hersteller wie ELCO nach: Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Installationsbetrieben in der ganzen Schweiz zusammen und empfehlen gerne Adressen in Ihrer Nähe.
Mindestens zwei, mehr als drei brauchen Sie nicht. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Ihr Bauchgefühl. Mit der neuen Heizung und dem Installationsbetrieb werden Sie die nächsten 10-15 Jahre leben.
Bevorzugen Sie einen lokalen, maximal regionalen Betrieb, verlangen Sie eine Offerte für das Komplettsystem statt für Teilangebote, und klären Sie ab, ob Zusatzarbeiten wie Türverbreiterungen oder Mauerdurchbrüche separat anfallen.
Selten direkt, aber die meisten Installateure verfügen über ein gutes Netzwerk und können passende Betriebe empfehlen oder die Koordination als "Mini-Generalunternehmer" übernehmen.
Nicht automatisch. Bei auffällig günstigen Dumping-Preisen besteht das Risiko falscher Komponenten, mangelhafter Installation oder eines Konkurses des Betriebs.
Die Umsetzung der Sanierung können Sie persönlich begleiten oder dem Installateur überlassen. Bestehen Sie auf einer sauberen Inbetriebnahme inklusive Abnahmeprotokoll und lassen Sie sich die Einstellungen und Bedienelemente der neuen Heizung in Ruhe erklären.
Damit Sie einheizen können, brauchen Sie nicht nur eine Heizungsanlage, sondern auch einen Energieträger. Welche für Sie in Frage kommen, hängt von Ihren Bedürfnissen und der Wirtschaftlichkeit der geplanten Anlage ab:
Mit der neuen Heizung werden Sie (oder die Nutzerinnen und Nutzer des Gebäudes) die nächsten 15 bis 20 Jahre leben. Nehmen Sie sich deshalb genügend Zeit, sich mit Ihren Bedürfnissen bezüglich Nutzung, Investition, Amortisation, Werterhalt und Umweltschutz auseinanderzusetzen.
Bedenken Sie, dass auch die technischen Möglichkeiten genau abgeklärt werden müssen. Denn nicht alle Energieträger sind an Ihrem Standort verfügbar, und nicht alles technisch Machbare ist auch finanziell attraktiv. Bedürfnisse und technische Abklärungen
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