Die Heizung bildet in der Regel eine Zwangsgemeinschaft mit dem Warmwasser: Damit warmes Wasser produziert werden kann, muss auch der Wärmeerzeuger laufen. Fossile Heizkessel müssen deshalb Öl oder Gas bei hohen Temperaturen verbrennen, um «nur» 60 Grad Celsius warmes Wasser zu erzeugen. Zum Glück gibt es gleich drei interessante Alternativen für die Warmwasseraufbereitung: Die Solarthermie, den Wärmepumpenboiler und die Frischwasserstation.
Die Solarthermie ist seit den 1980er Jahren etabliert. Das Prinzip ist einfach: Spezielle Kollektoren übertragen die Wärme der Sonnenstrahlung auf ein Gemisch aus Wasser und Glykol (Frostschutzmittel). Das von der Sonne erwärmte Gemisch wird mit einer Leitung zum Heizraum geführt, wo es für die Warmwasseraufbereitung, die Heizungsunterstützung oder beides genutzt werden kann. Dank der Vorerwärmung des Warmwassers muss die Heizung weniger Leistung aufwenden oder kann im Sommer ganz ausgeschaltet werden. Auch die Heizungsunterstützung während der Übergangszeit und im Winter ist ein Gewinn. Die Effizienz einer Solarthermie-Anlage hängt von der Grösse des Gebäudes und dessen Nutzung ab: Je mehr Personen das Gebäude nutzen, desto rentabler ist die Solarthermieanlage.