Im Zug des bundesrätlichen Sparpakets (EP 27) stand das Gebäudeprogramm unter massivem Beschuss. Der Ständerat entschied sich in der Wintersession 2025 für die Weiterführung des Programms, änderte aber die Finanzierung. In der Frühlingssession 2026 folgte der Nationalrat diesem Vorschlag. Eine erfreuliche Nachricht für alle Hauseigentümer, deren Sanierungsprojekte nun weiterhin gefördert werden. Zu diesem Punkt empfiehlt Christian Brogli, Leiter Kommunikation beim Branchenverband suissetec, eine frühzeitige Planung: «Eine Heizungssanierung verlangt eine sorgfältige Planung und genügend Vorlaufzeit. Deshalb sollte man sein Projekt rechtzeitig aufgleisen.»
Wer seine Heizung sanieren will, hat einige Hausaufgaben vor sich. Am Anfang steht das Abklären der Bedürfnisse und Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage kann geprüft werden, welche Optionen überhaupt in Frage kommen. Meistens wird man sich für das Heizen mit einer Wärmepumpe entscheiden. Von den ersten Überlegungen zur Auftragsvergabe an ein Unternehmen sollte man strukturiert vorgehen – die Wegleitung für eine Sanierung in fünf Schritten hilft dabei. «In diesem Prozess sollte man unbedingt genügend Fragen stellen – nur so kann das eigene Wissen erhöht und das Projekt gut geplant werden», rät Markus Schlageter von ELCO. Einen guten Einblick in typische Fragestellungen gibt die Liste häufiger Fragen und Antworten zur Sanierung.