Auch bei Sanierungen vom
Digitalen Heizberater profitieren
ELCO, führend im Bereich Wärmeerzeugung mit Gas, Öl und Erneuerbaren Energien, lanciert den „Digitalen Heizberater“ zum Vergleich verschiedener Energieträger punkto Investitions – Betriebs – und Amortisationskosten sowie der CO2 – Emissionen.
Neben der Alterung sind gesetzliche Vorschriften, Wirtschaftlichkeit, Energie und Umwelt sowie höhere Komfortansprüche die wichtigsten Gründe für eine Heizungssanierung. Wer sich frühzeitig mit der Sanierung seiner Heizung befasst, vermeidet nicht nur Umbaustress, sondern kann ohne Hektik darüber entscheiden, welche Lösung seinen Bedürfnissen am besten entspricht. Die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) umschreibt die technischen Anforderungen an den Bau von Feuerungsanlagen und stellt lufthygienische Bedingungen an deren Betrieb. Heizungen müssen demnach die Emissionswerte für Stickoxide (NOx), Kohlenmonoxide(CO) und Russ einhalten und dürfen bei den Abgasverlusten beziehungsweise bei der Wärme, welche durch den Kamin verloren geht, einen vorgegebenen Wert nicht überschreiten. Anfang 2005 ist eine revidierte Luftreinhalte-Verordnung (LRV)in Kraft getreten. Sie brachte verschiedene Neuerungen. Für Heizkessel und Brenner, die neu installiert werden, wird eine Zulassung nach Euro-Norm verlangt. Die schweizerische Typenprüfung entfällt. Neuanlagen werden bei der Inbetriebnahme auf die Einhaltung der Grenzwerte überprüft. Danach findet in der Regel alle zwei Jahre eine Kontrolle statt. Die Grenzwerte der Stickoxid-Emissionen sowie die verschärften Vorgaben in Bezug auf Abgasverluste gelten neu für alle Anlagen. Bisher gab es für ältere Anlagen Ausnahmebestimmungen. Kann eine bestehende Anlage einen der LRVGrenzwerte nicht einhalten und lässt sie sich kurzfristig nicht nachregulieren, wird die Anlagebeanstandet und erhält eine Sanierungsfrist von 6 bis 10 Jahren. Bei Heizungen, die vor 1993 in Betrieb gesetzt wurden, dürfte dies unter dem Regime der revidierten LRV häufig der Fall sein. Spätestens bei Erhalt der Beanstandung sollten sich Hausbesitzer und Liegenschaftsverwalter mit ELCO oder ihrem Installateur in Verbindung setzen, damit frühzeitig die richtigen Massnahmen in die Wege geleitet werden. Kann die Anlage etwa durch die Nachregulierung des Brenners oder die Umstellung auf Ökoheizöl bei der darauf folgenden Kontrolle die Grenzwerte wieder einhalten, wird die Sanierungsanordnung aufgehoben. Andernfalls muss eine Sanierung ins Auge gefasst werden.
Vielfältige Sanierungslösungen
Eine Heizungssanierung war früher eine aufwändige Angelegenheit. Wenn der Ersatz der Heizung in die kalte Jahreszeit fiel, gab es für die Bewohner kalte Füsse. Heute benötigt die reine Heizungssanierung nur noch wenige Tage, und Einschränkungen beim Komfort gibt es während der Installationsphase praktisch keine. Erneuerungen am Gebäude, welche den Wärmehaushalt beeinflussen, sollten vor oder zusammen mit der Heizungssanierung vorgenommen werden. Erst dämmen, dann sanieren, lauten Empfehlungen der Fachverbände. Für die Wahl des Energieträgers gibt es keine Patentrezepte, denn jeder Energieträger steht für bestimmte Vor- und Nachteile, die individuell beurteilt werden müssen. Die Gasheizung ist einumweltfreundliches Heizsystem, das verhältnismässig wenig Montageaufwand erfordert, was in der Sanierung von Vorteil ist. Dafür ist Erdgas kein lagerfähiger Energieträger. Die moderne Ölheizung gehört nach wie vor zu den wirtschaftlichsten und betriebssicheren Heizsystemen. Wärmepumpen wurden bisher in der Sanierung wenig eingesetzt. Nutzungstemperaturen und Leistungscharakteristik der marktgängigen Geräte verhinderten den Einbau in Altbauten. Nun gibt es neue Geräte wie die Sole-Wasser-Wärmepumpe AQUATOP von ELCO, welche die notwendigen hohen Vorlauftemperaturen erreichen, so dass sie unter bestimmten Voraussetzungen auch in der Sanierung eingesetzt werden können. Ein Temperaturniveau von 65° erlaubt in den meisten Gebieten der Schweiz ein konventionelles Heizgerät durch eine Wärmepumpe vollständig zu ersetzen und zudem Warmwasser auf über 55° C zu erwärmen. Im Bereich der Erneuerbaren Energien ist die Pelletsheizung eine weitere attraktive Lösung, da sie komfortmässig und technisch ein hohes Niveau erreicht hat. Pellets verfügen über eine wesentlich höhere Energiedichte als Holzschnitzel oder Stückholz. Heizungen, die mit Öl oder Gas betrieben werden, können auch problemlos mit Systemen für Erneuerbare Energien wie Solaranlagen kombiniert werden. Im Prinzip geht es bei allen Kombinationen darum, den Anteil an erneuerbaren Energien so optimal wie möglich zu gestalten und den unrentablen Teillastbetrieb der Heizungen zu eliminieren. Eine Heizung wird heute als System betrachtet, das aus den Komponenten wie Brenner, Kessel, Tank, Versorgungsleitungen und Kamin besteht. Ob bei einer Ölheizung die Tankanlage, die den Vorschriften des Gewässerschutzes unterliegt, weiter verwendet werden kann, hat der Installateur abzuklären, jedoch ist eine Kaminsanierung wegen der tieferen Abgastemperaturen und der geringeren Leistung der neuen Heizung unumgänglich.
Digitaler Heizberater als Evaluationshilfe
Steigende Energiepreise bei Öl und Gas, die Notwendigkeit, Umweltbelastungen zu minimieren, sowie die Schonung der Ressourcen sind neue Herausforderungen, denen sich die Heizungsbranche gegenüber gestellt sieht. Das Kyoto-Protokoll und eine wie auch immer geartete Anschlusslösung zur Reduktion der Treibhausgase sowie Massnahmen im Rahmen der schweizerischen Klimapolitik wie eine CO2-Abgabe entfalten ihre eigene Dynamik. Zudem wird die Nachfrage nach Energie, hauptsächlich im fossilen Bereich, in Entwicklungs- und Schwellenländern wie Indien und China weiter markant zunehmen, was sich wiederum auf die Preise und den CO2-Ausstoss auswirken dürfte. Um unter diesen Voraussetzungen den Anforderungen des Klimaschutzes und der Lufthygiene genügen und das Anwachsen der Heizkostendämpfen und stabilisieren zu können, müssen neue Mittel eingesetzt und unkonventionelle Wege beschritten werden. Zur Diskussion auf der technischen Ebene stehen, abgesehen von der verbesserten Wärmedämmung der Gebäude und einem professionellen Wärmemanagement, der konsequente Einsatz der Brennwerttechnik in der Ölfeuerung, womit bis zu 10% Heizölgespart werden können, der verstärkte Einsatz von Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Raumheizung, der grössere Einbezug von Umweltenergie und Biomasse in die Wärmeerzeugung.
Natürlich bleibt der Einsatz jeder Energie auch eine Preisfrage. Wenn sich die Systeme auf der Basis Erneuerbarer Energien im Vergleich zu modernen Öl- und Gasheizungen nicht rechnen, reicht guter Wille allein für eine Substitution kaum aus. Um den Kunden die Evaluation eines neuen Heizsystems zu erleichtern, hat ELCO den „Digitalen Heizberater“ entwickelt, der erstmals an der Schweizer Hausbau- und Minergiemesse in Bern Ende 2005 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Aufgrund der Angaben, die man eingibt, wird ein Kostenvergleich zwischen verschiedenen Heizsystemen beziehungsweise Energieträgern errechnet. Die Werte bilden eine zuverlässige Orientierungsmarke für die Ausarbeitung einer detaillierten Offerte für ein Neubau- oder Sanierungsprojekt.
Zu einer perfekten Heizungslösung gehört ein erstklassiger Kundenservice rund um die Uhr, wochentags und sonntags, wie er für ELCO selbstverständlich ist. Mit einem Wartungsvertrag, der individuell auf die Heizung abgestimmt wird, ist der Unterhalt jederzeit garantiert. Regelmässige Wartung verbessert nicht nur die Betriebssicherheit der Heizung, sie verlängert auch deren Lebensdauer und sorgt ausserdem dafür, dass die Anlage immer sparsam und umweltfreundlich arbeitet.
So kommen Sie in nur 4 Schritten zu Ihrer optimalen Heizungslösung:
Den Digitalen Heizberater finden Sie hier.
Er zeigt auf einfachste Weise einen Vergleich der Energieträger mit Umweltaspekten und Kosten auf.

Bild 1:
Entscheiden Sie sich zu Beginn für Sanierung oder Neubau und kommen Sie automatisch auf Ihr Anforderungsprofil.

Bild 2:
Bequem und einfach: Hier können Sie zwischen vielen vorgegebenen Anforderungskriterien wählen und auf einfachste Weise Ihre Daten eingeben.

Bild 3:
Ein Klick genügt und der Digitale Heizungsberater errechnet aufgrund Ihrer persönlichen Daten die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.

Bild 4:
Kosten und Umweltbelastung auf einen Blick Vergleich der Kosten (Richtangaben) und der CO2-Emissionen einer neuen Erdgasheizung, Ölheizung, Erdreich-Wärmepumpe, Luft-Wärmepumpe und Pelletsheizung in einem Einfamilienhaus (Sanierung).
